BROTHER GRIMM

BROTHER GRIMM, der Name allein scheint schon ein Versprechen. Er lädt zu vielen Wortspielen und Vergleichen ein und scheint stets zu passen. Dabei ist es doch nur sein Name, den Dennis Grimm hier verwendet. Und auch sonst scheint nichts gespielt und verfälscht, wenn der zwei Meter Hüne auf die Bühne steigt. Authentisch und unverfälscht ist er eine Erscheinung und ein charismatischer Blues Howler. Lange Haare und Bart, dunkler Anzug. Alleingelassen. Grimmig. Eine beeindruckende Person, bedrohlich und in sich gekehrt mit seiner Gitarre – und einer Unzahl Effektgeräten, Verzerrern, Loops und Echoes. Er füllt mit seiner Anwesenheit jede Bühne und packt sein Publikum im kleinsten Kellerclub oder auf großen Festivalbühnen, wie beispielsweise letzten Sommer auf dem Herzberg Festival.
Wenn es bislang keine Antipode zum Begriff Popmusik gab, BROTHER GRIMM hat sie auf Band gebracht. Die dunkle Seite des Pop knarzt und wummert , die Loops rollen vor sich hin und wie von Geisterstimmen begleitet, singt er Mehrstimmig mit sich selber dunkle Geschichten. Es scheint die perfekte Untermalung für einen David Lynch Film, wenn Rhythmus, Gesang und Gitarre miteinander taumeln und sich gegenseitig halten.
Wie hieß es in den Kritiken zum Debut Album so passend... “da denkt man an die Brüder selben Namens und ihre prächtigen Albtraumlieferanten für kleine und große Kinder“ und liegt nicht so falsch, auch wenn dieser Bruder hier alleine sein Werk vollendet. Der Aufkleber für die Genre- Schublade wurde schnell mit „Geisterhausblues“ beschriftet und “Albträume in Fuckmoll“ scheint da noch eine freundlich anmutende Beschreibung seines Sounds.
Schwermütig und ausschweifend kommt nun auch sein zweites Album daher. Und schnell wird klar, „Home Today, Gone Tomorrow“ ist keinen Deut fröhlicher geworden als sein Vorgänger. Auch nach unzähligen Shows und Touren ist das Sonnenlicht im Studio hinter verdunkelten Vorhängen geblieben. Erneut wurde in Kopenhagen/Chistiana mit Hilfe von Tenboi Levinson (Hodja) aufgenommen. Verhallte Spacesounds, bedrohliche Loops, Echo-Gitarren und vereinzelte Sound- Tupfer runden das Klangbild ab. Schwere Kost, aber eigenständig und einzigartig. So muss zeitgemäße Musik heutzutage scheinbar klingen...

www.facebook.com/brothergrimmband

Fr, 26.01.2018 - Start: 20.00 Uhr - Eintritt: 5,00 €

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